Schotterstabilisierung

Schotterstabilisierung

 

 

Erfüllt unterschiedlichste Funktionen:

 

·                Schutz vor Schotterflug durch Verfestigung der Schotteroberfläche

·                Stabilisierung des Schotterbettes an Bahnübergängen und bei Weichen

·                Stabilisierung von Übergängen von Fester Fahrbahn zum Schotterbettoberbau

·                Verfestigung der Schotterschulter um Instabilitäten zu Vermeiden

 

 

Material

Zur Verklebung bzw. Verfestigung und Stabilisierung wird ein flüssiges, kalterhärtendes

und lösemittelfreies 2-Komponenten-Harz-System verwendet. Es gewährleistet eine gute

Benetzung von mineralischen Untergründen, ist niedrigviskos und beständig gegenüber

normalen Fetten und Fäkalien, wie sie im Bahnschwellenbereich vorhanden sind.

 

Prinzip

Der Klebstoff wird oberflächig aufgebracht. Er umläuft die Steine und tropft nach unten

durch. An den Kontaktstellen der Steine bilden sich Klebepunkte, die temperaturabhängig

innerhalb von 10-48 Stunden aushärten. Die entstehende "Verbindung" ist dauerelastisch

und chemisch stabil (Plastik). Es bestehen keine Bedenken hinsichtlich

Umweltverträglichkeit und Entsorgbarkeit. Die Eindringtiefe ist abhängig von der

aufgebrachten Menge und der Schottertemperatur. Eindringtiefen von 30 cm sind

realistisch. Feinanteile behindern den Klebevorgang wenig, sie halten die Feuchtigkeit

länger im Schotter und behindern ausschließlich das zügige Austrocknen.

 

Technik

Die Art des mengengenauen Ausbringens des Harzes hängt maßgeblich vom Umfang und

der Geometrie der zu verklebenden Fläche ab. Die Schotterverklebung erfolgt mit Hilfe

spezieller mobiler 2-Komponenten-Mischeinheiten bzw. bei kleinen Flächen mit der Hand.

Gegenwärtig werden zwei unterschiedliche Maschinentypen eingesetzt: